Jan Beutnagel
Es gibt einen Satz, den ich in fast jeder Strategiediskussion höre, in Vorständen, in Beiräten, zwischen Tür und Angel nach einem langen Tag:
»Wenn sich die Lage erst wieder beruhigt hat, werden wir…«
Ich höre diesen Satz und denke jedes Mal dasselbe: Das beruhigt sich nicht. Was wir gerade erleben, ist kein Sturm, der vorübergeht. Es ist der neue stetige Wind, unberechenbar, aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Wer heute noch auf Beruhigung wartet, verwechselt Hoffnung mit Strategie. Genau das ist das Problem vieler Unternehmen heute: Sie warten auf die Rückkehr zu einem Normalzustand, der nicht mehr existiert. Sie halten das Ruder fest, aber sie bewegen sich nicht. Sie nennen es strategische Geduld. Ich nenne es Bewegungslosigkeit.
Was stattdessen gebraucht wird, ist eine völlig andere Haltung: die Expedition. Nicht warten, bis das Wetter perfekt ist – sondern aufbrechen mit klarem Ziel, ohne vollständige Karte, mit der Fähigkeit zur kontinuierlichen Navigation. EXPEDITION ist mein Begriff für diese neue Form der Unternehmensführung.
EXPEDITION – NAVIGATION OHNE MASTERPLAN
Warum VUCA und BANI nicht mehr ausreichen
Seit Jahren beschreiben VUCA und BANI treffend, warum klassische Planung an ihre Grenzen stößt. VUCA zeigt die Instabilität der Welt. BANI beschreibt zusätzlich ihre Brüchigkeit, ihre Überforderung und ihre Nicht-Linearität. Beides ist analytisch hilfreich. Aber beides bleibt in der Diagnose.
Für Führung reicht Diagnose nicht. Entscheidend ist die nächste Frage: Wie wird unter diesen Bedingungen geführt, entschieden und navigiert?
Genau hier setzt EXPEDITION an. Nicht als neues Schlagwort, sondern als Führungslogik für Situationen, in denen der Weg nicht verlässlich planbar ist.
Eine Expedition ersetzt Strategie nicht. Sie verändert ihren Charakter: weniger starre Route, mehr klarer Nordstern; weniger Planungsgläubigkeit, mehr Entscheidung in Etappen; weniger Perfektionsanspruch, mehr Navigation unter realen Bedingungen.
Eine Expedition hat deshalb drei Elemente: ein klares Zielbild, belastbare Fähigkeiten und einen festen Entscheidungsrhythmus. Sie geht nicht davon aus, dass Hindernisse Ausnahmen sind. Sie rechnet mit ihnen.
Kursänderungen sind dann kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Führungsfähigkeit.
ZWEI FÄLLE. EIN MUSTER.
Kodak, Nokia – sie hatten alles außer der Expedition
Ich erzähle diese beiden Geschichten nicht, weil sie spektakulär sind. Ich erzähle sie, weil sie dasselbe Muster zeigen – in verschiedenen Branchen, zu verschiedenen Zeiten, mit unterschiedlichen Ressourcen. Alle hatten das Wissen. Alle hatten die Mittel. Alle reagierten nur oder hielten fest am Bewährten. Keines startete die Expedition. In beiden Fällen lagen zentrale Signale auf dem Tisch. Ressourcen fehlten nicht. Was fehlte, war der entschlossene Aufbruch.
KODAK – Die Zukunft im eigenen Labor
1975 baut ein Kodak-Ingenieur die erste digitale Kamera. Das Gerät ist kastenförmig, die Auflösung bescheiden, aber das Prinzip ist revolutionär. Die Reaktion des Managements: Sorge statt Begeisterung. Man könnte diese Technologie verkaufen, aber man will es nicht, weil sie das profitable Filmgeschäft gefährden würde.
Von 31 Mrd. USD Börsenwert (1996) zur Insolvenz (2012). Unter den Patenten, die schließlich verkauft werden mussten: die Technologie von 1975. Kodak hatte die Expedition vor der Haustür stehen – und hat die Tür nicht geöffnet.
NOKIA – Der Marktführer, der das Spiel gewechselt bekam
2007 kontrolliert Nokia 51% des globalen Smartphone-Marktes. Apple: 5%. Als das iPhone erscheint, sieht Nokia keinen Handlungsbedarf. Die interne Einschätzung: Nischenprodukt, technisch in vielen Bereichen unterlegen. Diese Bewertung war nicht völlig falsch – sie maß nur das Falsche.
Nokia verglich Telefon-Spezifikationen. Apple baute ein Ökosystem. Sechs Jahre später verkauft Nokia sein Mobiltelefongeschäft für 7,17 Mrd. USD an Microsoft. Marktanteil: 3%. Bei der Pressekonferenz dieser Satz:
»We didn’t do anything wrong, but somehow, we lost.«
Nokia CEO Stephen Elop, Pressekonferenz 09/2013
Nokia hat nach den Regeln des alten Spiels alles richtig gemacht. Aber während Nokia optimierte, hat Apple das Spiel gewechselt. Expedition bedeutet genau das: bereit sein, dass sich die Regeln ändern und bereit sein, sie selbst zu ändern.
DER MITTELSTAND – DOPPELT IM STURM
Warum ihn das härter trifft als die Großen
Es wäre beruhigend zu denken: Das betrifft nur die Weltkonzerne. In meiner täglichen Arbeit als Interim Manager erlebe ich das Gegenteil. Der deutsche Mittelstand ist nicht weniger betroffen. Er ist doppelt betroffen.
Einmal durch die eigene Disruption: neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen, Fachkräftemangel, geopolitische Verschiebungen. Und dann noch durch die Disruption seiner Großkunden. Wenn ein OEM seine Verbrenner-Plattform einstellt, verliert der Zulieferer Aufträge – ohne eine eigene Fehlentscheidung getroffen zu haben.
Wer darauf wartet, dass der Großkunde seine Richtungsänderung geklärt hat, wartet zu lange.
Die Zahlen zeigen es deutlich: 2025 meldeten 23.900 deutsche Unternehmen Insolvenz an – Zehn-Jahres-Hoch (Creditreform). Gläubigerschaden: 57 Mrd. Euro. 285.000 betroffene Arbeitsplätze. Gleichzeitig sagen 82% der deutschen Unternehmen, die aktuelle Krise sei auch eine Krise zögerlicher Digitalisierung (Bitkom 2025). Aber nur 17% nutzen KI produktiv.
Fast alle verstehen das Problem. Weniger als jeder Fünfte handelt. Diese Lücke zwischen Einsicht und Umsetzung kostet Unternehmen Zeit, Substanz und am Ende oft die Handlungsfähigkeit.
BEISPIEL: DER STILLSTEHENDE ZULIEFERER
Ein Sondermaschinenbauer (ca. 180 Mitarbeiter, Süddeutschland) beliefert drei OEM-Kunden seit 20 Jahren. Als deren Investitionen in Verbrenner-Werkzeuge stoppen, bricht in 18 Monaten mehr als die Hälfte des Auftragsbuchs weg. Die Reaktion: Effizienzprogramm, Kostensenkung – alles richtig, aber kein Aufbruch. Die Frage, die hätte gestellt werden müssen: Für welche Kunden sind wir in zehn Jahren noch relevant?
Die Vertriebsdiskussion blieb am Bestandsgeschäft hängen, die Technologiefrage wurde vertagt, die Kundenfrage nicht neu gestellt.
VIER KRÄFTE GLEICHZEITIG
Was diese Zeit von anderen unterscheidet
Frühere Transformationsphasen hatten meist einen Haupttreiber: Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung. Was heute anders ist: Vier große Kräfte wirken simultan und sie verstärken sich gegenseitig statt sich abzulösen.
Künstliche Intelligenz verändert Wertschöpfungsketten schneller, als Investitionszyklen dauern. Geopolitik hat die Regeln der globalen Arbeitsteilung ohne Vorwarnung neu geschrieben.
Demografie ist keine Konjunkturschwankung. Die Babyboomer gehen, die numerisch kleinere Nachfolgegeneration hat andere Erwartungen. Wer in der Transformation Tempo braucht, bekommt es mit schrumpfenden Teams zu tun. Energiewende durchdringt jeden Wertschöpfungsschritt – Kostenstruktur, Standortlogik, Produktarchitektur.
Das Entscheidende: Diese vier Kräfte verstärken sich gegenseitig. KI beschleunigt den geopolitischen Wettbewerb. Geopolitik verändert Lieferketten und damit die Energiewende. Demografie bremst die Transformationsgeschwindigkeit in allen anderen Bereichen.
Diese vier Kräfte sind kein kurzfristiges Phänomen. Sie prägen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der nächsten zehn Jahre.
DER DENKFEHLER, DER IMMER WIEDER PASSIERT
Was wirklich hinter dem Warten steckt
Wenn ich Entscheider frage, warum sie eine bestimmte Richtung noch nicht eingeschlagen haben, bekomme ich selten die ehrliche Antwort. Stattdessen höre ich: »Wir warten auf bessere Daten.« oder: »Der Markt ist noch nicht bereit.«
Was dahintersteckt, ist meist keine strategische Umsicht. Es ist eine psychologische Blockade: Wenn ich jetzt mein eigenes Geschäftsmodell disruptiere, gestehe ich damit ein, dass mein bisheriger Weg falsch war. Diese Gleichsetzung von Veränderung mit Selbstverurteilung ist die unsichtbare Bremse.
Elops Satz »We didn’t do anything wrong« beschreibt präzise, was passiert ist: Nokia hat nach den damals gültigen Maßstäben alles richtig gemacht. Die Maßstäbe selbst wurden nicht hinterfragt. Expedition bedeutet genau das: bereit sein, dass sich die Bewertungsmaßstäbe ändern.
WIE EXPEDITION-NAVIGATION FUNKTIONIERT
Nordstern statt Masterplan
Klassische Strategiearbeit geht davon aus: Wenn wir das Ziel kennen, können wir den Weg planen. Diese Annahme stimmt nicht mehr. Der Weg verändert sich schneller, als wir ihn beschreiben können. Was gebraucht wird, ist Expedition-Navigation: klares Ziel, flexible Route, kontinuierliche Anpassung.
Eine Expedition definiert drei Dinge: den Nordstern, die Ausrüstung und die Navigationsprinzipien. Der Nordstern ist nicht das Produktportfolio in fünf Jahren, es ist die Wirkung, die das Unternehmen auf Kunden und Markt
haben will. Die Ausrüstung sind die Fähigkeiten und Partnerschaften, die für den Weg gebraucht werden.
Ein Hindernis ist auf einer Expedition kein Scheitern, es ist ein Signal. Die Frage lautet dann nicht: »Warum passiert uns das?« Sondern: »Umgehen, überwinden oder neue Route?« Der Navigator, der stur den eingeschlagenen Kurs hält, obwohl sich die Umstände geändert haben, ignoriert die Realität.
Konkret heißt das: 90-Tage-Rhythmen statt Drei-Jahres-Pläne. Experimente mit klarem Abbruchkriterium. Partnerschaften für fehlende Fähigkeiten. Führungskräfte, die Kursänderungen als Navigationskompetenz verstehen.
EFFIZIENZ IST KEIN NORDSTERN
Warum Restrukturierung allein nicht reicht
In Krisensituationen gibt es einen Reflex: Kostensenkung, Personalabbau, Working-Capital-Optimierung. Diese Maßnahmen sind meist notwendig. Aber sie sind keine Expedition – sie sind Ballast-Abwurf. Sie schaffen Zeit, aber keine Richtung.
Disruption ist ein Strukturproblem, kein Kostenproblem. Was fehlt und was ich in jeder Restrukturierung einfordere: die parallele Arbeit an der Zukunft. Nicht: erst sparen, dann investieren. Sondern: gleichzeitig den heutigen Cashflow stabilisieren und die morgige Relevanz aufbauen.
Ein zweites Risiko wird systematisch unterschätzt: die Liquiditätsfalle nach der Krise. Wachstum bindet Cash, bevor es Cash generiert. Bestände steigen, Forderungen laufen länger, Banken schauen genauer hin. Die GuV zeigt Umsatz, das Konto zeigt das Gegenteil.
An Auftragsmangel sterben wenige Unternehmen. An Liquiditätsmangel beim Aufschwung viele.
ZWEI gelungene EXPEDITIONEN
Amazon und Microsoft – der Nordstern macht den Unterschied.
AMAZON – Die Expedition aus dem Katalogzeitalter
Quelle und Neckermann waren über Jahrzehnte Marktführer im Kataloghandel. Ein Großteil des Umsatzes hing an einem Modell, das im Zuge der Digitalisierung innerhalb weniger Jahre kollabierte. Amazon startete im selben Markt – aber mit einem komplett anderen Ansatz.
Die Katalogversender setzten lange darauf, das bestehende Geschäft zu stabilisieren, Kosten zu senken und den Katalog ins Internet zu verlängern. Amazon baute von Beginn an eine skalierbare E‑Commerce-Plattform, Logistik-Exzellenz, Datenkompetenz und direkten Kundenzugang in Echtzeit auf – mit klarer Bereitschaft zur Kannibalisierung alter Modelle.
MICROSOFT – Expedition durch Kulturwandel
2014 ist Microsoft hochprofitabel und dennoch strategisch gelähmt. Satya Nadella startet keine technische Revolution, sondern eine kulturelle Expedition. Office läuft auf iOS und Android und kannibalisiert bewusst Windows. Microsoft wird vom Produkt- zum Plattformunternehmen.
Ergebnis: Der Börsenwert steigt von rund 300 Mrd. auf deutlich über 2,5 Bio. USD, Umsatz und Gewinn wachsen massiv – in einem Konzern mit 40-jähriger Geschichte und starken Beharrungskräften. Expedition funktioniert auch in etablierten Strukturen. Nadella hat Microsoft neu erfunden, ohne es zu zerstören. Das ist Expedition.
FÜNF HEBEL FÜR DIE EXPEDITION
Was jetzt konkret zu tun ist
HEBEL 01: DAS EIGENE GESCHÄFT ANGREIFEN – BEVOR ES ANDERE TUN
Womit würde ein gut finanziertes Start-up unser Kerngeschäft in fünf Jahren attackieren? Diese Frage zu stellen ist unbequem. Sie nicht zu stellen ist selbstmörderisch. Der DAX-Konzern ist genauso verletzlich wie der Mittelständler.
HEBEL 02: INNOVATION DURCHSETZEN – NICHT NUR ENTWICKELN
Die entscheidende Frage ist nicht: Haben wir innovative Ideen? Sie lautet: Schaffen wir es, Innovationen tatsächlich in den Markt zu bringen? Oder ersticken sie in Gremien? Der schwierigste Teil ist nicht die Erfindung, es ist die Durchsetzung.
HEBEL 03: EXPEDITIONS-PARTNERSCHAFTEN
Keine Expedition der nächsten Dekade wird ein Unternehmen allein bewältigen. VW kooperiert jetzt mit Xpeng und Rivian. Microsoft mit OpenAI. Eine Partnerschaft ist kein Schwächeeingeständnis – sie ist die schnellste Route zur Skalierung.
HEBEL 04: EXPERIMENTE SKALIEREN – ODER BEENDEN
Was passiert mit erfolgreichen Piloten – werden sie skaliert oder vergessen? Wertlos sind Experimente ohne klare Konsequenz: entweder Skalierung oder Beendigung.
HEBEL 05: EXPEDITION-FÜHRUNG ETABLIEREN
Führung, die Disruption als Daueraufgabe begreift. Klarheit über das Ziel, auch wenn der Weg unklar ist. Transparenz über Schwierigkeiten. Fehlerkultur, die Experimente belohnt statt Stillstand.
EXPEDITIONS-CHECK:
FÜNF FRAGEN FÜR JEDEN ENTSCHEIDER
- 01 Mit welchem Angriff auf Ihr Kerngeschäft
rechnen Sie in drei Jahren nicht? - 02 Welche Innovation der letzten zwei Jahre
wurde tatsächlich marktreif? - 03 Was passiert in Ihrem Unternehmen, wenn
ein Experiment scheitert? - 04 Mit welchen Partnerschaften erweitern Sie
Ihre Expeditions-Reichweite? - 05 Wo steht Ihr Unternehmen, wenn alles so
bleibt wie heute?
DIE VERGESSENEN EXPEDITIONSLEITER
Aufsichtsgremien zwischen Kontrolle und Aufbruch
In jedem großen Scheitern – bei Kodak und Nokia – gab es informierte Aufsichtsgremien. Zentrale Warnsignale waren sichtbar. Trotzdem blieb die Intervention oft zu spät oder zu schwach. Das liegt an einer Systemlogik: Gremien, die für Rückschau gebaut wurden, sehen den Aufbruch nicht.
Solange Tagesordnungen von Jahresabschlüssen, Compliance-Berichten und Vergütungsfragen dominiert werden, bleibt die entscheidende Frage ungestellt: Sind wir sicher, dass dieses Geschäftsmodell in fünf Jahren noch trägt? Diese Frage gehört in jede Sitzung. Nicht als Punkt 8 nach drei Stunden, sondern als Punkt 1 mit der nötigen Zeit.
DIE EXPEDITION HAT BEGONNEN
2025: 23.900 deutsche Unternehmen insolvent. 57 Mrd. Euro Gläubigerschaden. 285.000 betroffene Arbeitsplätze. Das sind nicht nur Statistiken. Kodak und Nokia warteten auf das Ende der Disruption. Amazon und Microsoft akzeptierten sie als neue Normalität und planten ihre Expeditionen entsprechend. Der Unterschied lag nicht in den Ressourcen oder im Wissen. Er lag in der Bereitschaft zum Aufbruch.
EXPEDITION beschreibt diese Bereitschaft:
Navigation ohne vollständige Karte, Nordstern statt Masterplan, Anpassung statt Starrheit. Keine Bedrohungsanalyse – eine Handlungsanleitung.
DIE EXPEDITIONS-ENTSCHEIDUNG
Brechen wir auf, oder warten wir weiter auf besseres Wetter? Expeditionen starten nicht bei perfekten Bedingungen. Sie starten, wenn das Ziel klar und der Wille da ist.
Jan Beutnagel
war über viele Jahre in leitenden Funktionen in der Automobilindustrie tätig, als Führungskraft, Kollege und Projektverantwortlicher in einem anspruchsvollen Umfeld mit globaler Vernetzung, hohem Veränderungsdruck und zunehmender Komplexität. Aus dieser Erfahrung heraus weiß er, wie Führung wirklich funktioniert – jenseits von PowerPoint und Planspielen. Heute begleitet er als Interim Manager Unternehmen in Umbruchphasen, mit klarem Blick für Menschen, Strukturen und das, was Führung im Alltag wirklich bedeutet: Vertrauen schaffen, Verantwortung tragen, konsequent handeln. Privat ist er begeisterter Segler und überzeugt davon, dass sich gute Führung nicht im Hafen zeigt, sondern auf rauer See.